Tierheilpraxis Lübeck  &  Berner vom Drachenhimmel 

 
 

Massagen für den gesunden Hund 

Massage?- Es gibt viele gute Gründe, unsere Hunde zu massieren

Auch ein gesunder Hund profitiert von einer Massage. Ältere, nervöse oder belastete Tiere zeigen für eine entspannende und lockernde Massage große Dankbarkeit. Eine Hundemassage ist ein kleiner Luxus im Alltag, den Sie sich und Ihrem Hund unbedingt hin und wieder gönnen sollten. Für eine Hundemassage gibt es viele gute Gründe: 

· Eine Hundemassage beruhigt den Hund und hilft ihm beim Stressabbau 

· Eine Hundemassage stärkt die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund 

· Eine Hundemassage regt die Durchblutung im Gewebe an und fördert den Muskelaufbau 

· Eine Hundemassage macht den Hundehalter sensibel für Veränderungen am Gelenk, an der Muskulatur oder an der Haut des Hundes. Sie können bei Auffälligkeiten schnell reagieren und frühzeitig den Rat eines Tierarztes einholen.  

Verbesserte Durchblutung

Auch ein im Skelettsystem gesunder Hund kann unter Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur - bedingt durch die Anforderungen seines täglichen Lebens - leiden. Bestehen sie längere Zeit, können sich daraus bleibende Schäden entwickeln. Eine Physiotherapie, zu Anfang mit Massagen, ist hier auf jeden Fall hilfreich

Wichtigste Wirkungen einer Massage ist Durchblutungssteigerung, damit verbunden eine Anregung des Zellstoffwechsels und Ausschwemmung von schmerzerzeugenden Substanzen. Durch die manuelle Einwirkung bei der Massage werden schmerzhafte Verklebungen, Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur gelöst. Das bringt körperliche und psychische Entspannung.  

Entspannung und Beruhigung für nervöse Tiere

Hunde haben ein sehr ausgeprägtes Körperbewußtsein und ein starkes Bedürfnis nach intensiven Berührungen. Ihr Hund wird es genießen, über eine gewisse Zeit - durch nichts gestört - der absolute Mittelpunkt zu sein. Das bringt ihm neben den Wirkungen der Massage Ruhe und Entspannung sowie eine erhebliche Verbesserung seines Körpergefühls.  

Ältere Hunde bleiben länger fit

Im Alter wird der Hund "fauler". Mit Massage führen Sie wieder auf den Weg, ein gesundes Mittelmaß zwischen seinem Bedürfnis nach Ruhe und der notwendigen Bewegung zu finden. Die Massage kann dafür sorgen, dass Ihr Tier nicht einrostet. 


Massagen für den kranken Hund 

Mit Massage und Krankengymnastik kann dem erkrankten Hund zu neuer Mobilität verholfen werden. Ihr Tier leidet weniger, fühlt sich besser und macht Ihnen hoffentlich noch lange Freude. 

· Ganzkörpermassage 

· Passive und aktive Bewegungsübungen 

· Manuelle Therapie 

· Hydrotherapie (Wärme/Kälte) 

· Lymphdrainage 

 

Ganzkörpermassage 

Wichtigste Wirkungen einer Massage ist Durchblutungssteigerung, damit verbunden eine Anregung des Zellstoffwechsels und Ausschwemmung von schmerzerzeugenden Substanzen. Durch die manuelle Einwirkung bei der Massage werden schmerzhafte Verklebungen, Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur gelöst. Das bringt körperliche und psychische Entspannung. So bringt die Schmerzbefreiung eine erhöhte Lebensqualität und Lebensfreude für Ihren besten Freund. Aus dieser komplexen Wirkung ergibt sich ein breites Einsatzgebiet. Es sind diese vor allem Arthrosen, neurologische Erkrankungen sowie die Nachbehandlung von Unfällen und Operationen. Kranke Hunde, die sich zu Anfang nur noch wenig bewegen können, profitieren in hohem Maße von einer Massage. 

 

Passive und aktive Bewegungsübungen 

Das passive Bewegen der einzelnen Gliedmaßen (d.h. Bewegung durch den Therapeuten) hilft, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten und zu verbessern. Durch Dehnung der Gelenkkapsel und der umgebenden Muskulatur werden Schmerzen gelindert, Muskelabbau gemindert. Sehnen und Bänder werden gelockert. Bei den aktiven Übungen kann der Hund an seiner Stabilisierung mitarbeiten. 

 

Manuelle Therapie 

Die manuelle Therapie ist eine spezielle Behandlungsmethode für Gelenkprobleme, z.B. Schmerzen, Arthrosen, Hüftgelenkdysplasie sowie nach Unfällen und Operationen. Die normale Gelenkbeweglichkeit wird erhalten oder wiederhergestellt, die gelenkumgebende Muskulatur und andere Strukturen werden gedehnt. Daraus resultiert Schmerzlinderung und eine Erhöhung der Lebensfreude. 

 

Lymphdrainage 

Durch sanfte Massagetechniken kommt es zur Ausschwemmung von Wasseransammlungen im Gewebe. Ziel der Lymphdrainage ist u.a. die Schmerzlinderung sowie die Druckminderung im Gewebe und die Lockerung des Gewebes. Sie kommt zum Einsatz bei Ödembildung aufgrund unterschiedlicher Ursachen, z.B. Inaktivität, Lähmung, Verbrennungen, Schmerzen, Lymphgefäßentfernung, Narbenverhärtungen und Narbenschwellungen.


Formen der Massagen und ihre Wirkung

Streichungen

Sie dienen zur Kontaktaufnahme und leiten immer eine Massage ein und aus. Beim Wechseln von einer Technik zur anderen kommen sie zum Einsatz. Streichungen beziehen immer den ganzen Körper mit ein.

Wirkung: Hauterwärmung, Muskelerwärmung, Abtransport von Flüssigkeitenansammlung im Gewebe.

 

Knetungen

werden bei großen Muskeln, wie z.B. Oberschenkel eingesetzt, genauso wie links und rechts entlang der Wirbelsäule auf Haut und Bindegewebe.

Wirkung: starke Muskelerwärmung, starke Durchblutung, Verspannungen und Verklebungen werden gelöst.

 

Rollungen

werden gerne im Oberarm und Oberschenkelbereich eingesetzt.

Wirkung: Schmerzlindern und Entspannend

 

Reibungen

werden oft mit einem oder mehreren Fingern oder sogar mit den Handballen durchgeführt.

Wirkung: sehr starke Durchblutung, sehr starke Erwärmung der Muskulatur, Schlackenstoffe werden zügig abtransportiert, rasche Schmerzfreiheit in betroffenem Bereich.

 

Schüttelungen

werden nur an den Extremitäten durchgeführt.Wirkung: Entspannung, Lockerung, schmerzlindern. Abrollen der Haut und des Bindegewebes vorwiegend am Rücken.

Wirkung: Lösen von vorhandenen Verklebungen, bessere Beweglichkeit der Wirbelsäule, Schmerzlinderung